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Gespräch mit Schwester Maria Michaela, Orden der Barmherzigen Schwestern Wien

Logo der Barmherzigen SchwesternFür Schwester Maria Michaela vom Orden der Barmherzigen Schwestern Wien sind die „lieben und engagierten“ Leute, die um sie herum wohnen, ihre Nachbarschaft.

Dazu zählen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der anliegenden Institutionen – das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Wien, das Pflegehaus St. Katharina, Kindergarten, Volksschule, Kooperative Mittelschule und Hort St. Marien, die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege und Akademie für Gesundheitsberufe Vinzentinum, mit denen sie am meisten Kontakt hat. Aber auch Privatpersonen und die Pfarre St. Ägyd sind Nachbarn für sie.

2012 fand im verbindenden Garten des sogenannten Vinzenz Quadrats, dem Viereck zwischen Millergasse, Stumpergasse, Liniengasse und Gumpendorfer Straße, ein Nachbarschaftsfest statt. Bei dieser Gelegenheit lernten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des umliegenden Krankenhauses, Altersheims, der Schule und des Ordens im gemeinsamen Garten und durch Führungen durch die jeweiligen Institutionen kennen.

Gute Nachbarschaft bedeutet für Schwester Maria Michaela, „dass man sich freut, wenn man sich trifft. Dass man merkt, wenn es dem anderen nicht so gut geht und, wenn es möglich ist, ihm dann auch hilft. Und dass ab und zu was Gemeinsames stattfindet. Weil nur wenn man miteinander spricht, entsteht auch Beziehung. Es wäre schon schön, wenn Nachbarschaft auch Beziehung wäre.“

Die Pfarre als nachbarschaftliche Institution

Als Ordensschwester spielt das Religiöse im Leben von Schwester Maria Michaela eine große Rolle. Die Pfarre übernimmt für sie eine wichtige nachbarschaftsfördernde Funktion, wie beispielsweise durch die Messen, die von vielen Leuten aus dem Bezirk besucht werden oder die Pfarrcafés, bei denen man ins Gespräch kommen kann.

Schwester Maria Michaela: „Das verbindet die Menschen. Aber auch wenn man was miteinander gestaltet, zum Beispiel die Erstkommunion oder Feiern. Wenn man sich dann trifft und darüber spricht, wie man das am besten machen könnte. Ich find, da wächst man auch zusammen.“

Helfen fördert Nachbarschaft

Ein weiteres nachbarschaftsförderndes Projekt im Grätzel ist das VinzenzGwölb. Die Essensausgabe der Barmherzigen Schwestern in der Gumpendorfer Straße 110 richtet sich an bedürftige Menschen. „Da haben wir immer Ehrenamtliche, die da helfen und ich denke, das fördert auch die Nachbarschaft“, erzählt Schwester Maria Michaela. Anfangs gab es Einzelne im Grätzel, die sich durch die Menschen auf der Straße vor der Essensausgabe gestört fühlten. Mittlerweile hat sich das aber gelegt.

Eine Anregung zum Thema Nachbarschaft hat Schwester Maria Michaela auch: „Man sollte unbedingt die armen, alten und kranken Menschen kennenlernen, die in ihren Wohnungen sind.“

Zur Person

Maria Michaela ist Schwester des Ordens der Barmherzigen Schwestern.

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