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Um das Zusammenleben in Mariahilf auch für die Zukunft sicherzustellen setzt der Bezirk mit dem Projekt "Miteinander in Mariahilf - Nachbarschaft gestalten" heuer einen thematischen Schwerpunkt. Alle im Bezirk wohnenden, arbeitenden und freizeitverbringenden Menschen sind zum Dialog eingeladen. Ziel der Initiative ist es, Ihre Ideen für Projekte zum Thema "Miteinander und Zusammenleben in Mariahilf" gemeinsam mit dem Bezirk und der Gebietsbetreuung im 6., 14. und 15. Bezirk (GB*6/14/15) zu sammeln und umzusetzen.

Erste Zuschüsse für Grätzelkultur

 

Der Bezirk unterstützt mit jeweils 300,– Euro den ersten Wiener Lesemäuseclub, das Esterhazy-Gassen-Fest und das Fest in der Corneliusgasse.

Der erste Wiener Lesemäuseclub im Wiener Bücherschmaus (6., Garbergasse 13) startet. Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren erfahren, wie spannend die Welt des Lesens sein kann. „Lesen ist ein Abenteuer! Es kommt nur drauf an wie und was man liest“, versichert Petra Öllinger, Leiterin der Buchhandlung.

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Neues aus dem Nachbarschaftszentrum

Deutschkurs im Nachbarschaftszentrum

Deutschkurse für Flüchtlinge im Nachbarschaftszentrum

In Wien gibt es zehn Nachbarschaftszentren. Eines befindet sich in der Bürgerspitalgasse 4-6. Hier sind Bezirksbewohnerinnen und -bewohner oder Familien ebenso willkommen wie Selbsthilfegruppen. Menschen aus der Nachbarschaft finden hier Raum, um sich zu treffen und bei Aktivitäten mitzuwirken. Das Nachbarschaftszentrum in Gumpendorf ist darüber hinaus auch ein Ort des Austausches zwischen Menschen aller Generationen und sozialer Schichten.

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Zuschuss für Grätzelkultur

Besucherinnen und Besucher beim Fest in der Esterhazygasse

Feste, wie in der Esterhazygasse, können gefördert werden.

Der 6. Bezirk gibt Kultur- und Nachbarschaftsinitiativen Geldbeträge von maximal 300 Euro mit auf den Weg. Im heurigen Jahr ist der Fördertopf mit vorerst 3.900 Euro dotiert. Unterstützt werden kulturelle Aktivitäten, die das nachbarschaftliche Zusammenleben fördern oder zum Bezirksschwerpunkt „go west“ passen. Bezirksvorsteher Markus Rumelhart: „Der Betrag ist nicht hoch. Dafür ist der Aufwand gering!“

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Rückblick auf das Projekt „Hallo NACHBARiN“

Auf einer grauen Weste klebt der runde Sticker mit der Aufschrift Hallo NachbarinDie Initiative „Hallo NACHBARiN“ fördert und unterstützt das nachbarschaftliche Engagement im 6. Bezirk und kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Gemeinnützige Organisationen, Vereine und Akteure im Bezirk fanden sich zusammen und brachten einige Projekte auf den Weg.

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Nachbarschaftsgarten am Loquaiplatz

Neue Blumentröge am Loquaiplatz

Am Loquaiplatz gibt es einen neuen Nachbarschaftsgarten. Er besteht aus fünf Hochbeete. An der Realisierung arbeiteten die Gebietsbetreuung für den 6/14/15 Bezirk, die Berufsschule für Gartenbau und Floristik und die Hilfsorganisation creative fillip mit. Flüchtlinge stellten die Pflanzentröge auf. Die Pläne zeichneten Schülerinnen und Schüler der Berufsschule. Um die kleinen Gärten mit Blumen, Gräsern sowie Beeren und Kräutern kümmern sich die Bewohnerinnen und Bewohner des Pensionisten-Hauses.

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„Miteinander in Mariahilf“: Ein Vorbild in Europa

Fachleute aus Stockholm und Amsterdam interessierensich für die Mariahilfer NachbarschaftsinitiativeDie Städte Amsterdam und Stockholm wurden auf das Bezirksprojekt „Miteinander in Mariahilf“ aufmerksam und könnte für ihre Vorhaben als Vorbild dienen. Die Mariahilfer Nachbarschaftsinitiative steht im Fokus des europäischen Forschungsprojektes „ICEC – Interethnisches Zusammenleben in europäischen Städten“. Das EU-Projekt befasst sich mit Fragen des Zusammenlebens in europäischen Städten und untersucht die Wirksamkeit von Maßnahmen, die ein interethnisches Miteinander fördern. Aus „Miteinander in Mariahilf“ haben die Partner einige Erkenntnisse gewonnen.

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Miteinander spielend Deutsch lernen

Flüchtlinge mit Bezirksvorsteher Markus Rumelhart und den freiwilligen Helferinnen

Flüchtlinge verbessern im DeutschCafe ihre Deutschkenntnisse. Im Gemeindehaus der Baptisten (6., Mollardgasse 35) sowie im Nachbarschaftszentrum Mariahilf (6., Bürgerspitalgasse 4-6) treffen sie sich einmal in der Woche für zwei Stunden. Freiwillige Helfer bringen Jugendliche und Erwachsene unsere Sprache bei. „Der Zugang ist ein kreativer und spielerischer und ergänzen die Deutschkurse an der Volkshochschule oder in anderen Einrichtungen“, erklärt Bezirksvorsteher Markus Rumelhart.

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„Hallo, NachbarIn“ geht ins zweite Jahr

copyright: GB*6/14/15

Die Initiative „Miteinander in Mariahilf“ zur Förderung und Unterstützung von nachbarschaftlichem Engagement wird fortgeführt. Der Bezirk und die Gebietsbetreuung Stadterneuerung im 6., 14. und 15. Bezirk helfen Initiativen und Projekten bei der Umsetzung. Das Projektteam steht allen Menschen, die nachbarschaftsfördernd aktiv werden möchten, mit unkomplizierter und einfacher Beratung zur Verfügung.

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Auftaktveranstaltung „Miteinander in Mariahilf“

BesucherInnen der Auftaktveranstaltung am Kurt-Pint-PlatzDie Bezirksvorstehung Mariahilf lud am 30. April 2015 ab 16 Uhr alle Interessierten zum Auftakt des Projekts „Miteinander in Mariahilf“ auf den Kurt-Pint-Platz. Zu diesem Anlass fand auch ein Ideenmarkt statt.

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Deine Nachbarschaft

Kinder und Erwachsene bei einem StraßenfestDas Thema Nachbarschaft ist so divers und vielfältig wie die Bewohnerinnen und Bewohner von Mariahilf selbst. Eine allgemeingültige Definition von Nachbarschaft lässt sich nicht so leicht finden. Für die meisten stehen jedoch Kommunikation, Austausch, Unterstützung und Respekt im Vordergrund.

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Gespräch mit Petra Öllinger, Wiener Bücherschmaus

BücherregalPetra Öllinger vom Bücherschmaus kennt den 6. Bezirk in- und auswendig. Sie lebt, arbeitet und verbringt ihre Freizeit dort. Sie hat mit ungefähr 50 Nachbarinnen und Nachbarinnen persönlichen Kontakt und empfindet ihre Nachbarschaft als sehr kommunikativ.

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Gespräch mit Ernst Lackner, lnhaber des Café-Restaurants G’schamster Diener

Café-Restaurant G'schamster Diener von außenErnst Lackner wohnt und arbeitet seit über 30 Jahren in Mariahilf. Ursprünglich kommt er aus dem Waldviertel, wo ihm das Nachbarschaftliche intensiver vorgekommen ist: „Wennst was brauchst hast vom Nachbarn, bist umigangen und hast da des gholt. Das ist natürlich in Wien nicht.“

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Gespräch mit Gabriele Mechovsky, Leiterin des Tageszentrums Ester

Frauen in Aufenthaltsraum im Tageszentrum EsterGabriele Mechovsky ist als Einrichtungsleiterin der Ester, dem Tageszentrum für wohnungslose Frauen im 6. Bezirk, beruflich in Mariahilf tätig. Darüber hinaus verbringt sie dort auch gerne ihre Freizeit, zum Beispiel am Loquaiplatz.

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Garteln ums Eck im 6ten

Begrünte Fläche im öffentlichen RaumMacht Ihnen Gartenarbeit Spaß? Mögen Sie Pflanzen und freuen Sie sich über bunte Beete? Wenn Sie Ihr Grätzel aktiv verschönern und vor allem begrünen möchten, dann wenden Sie sich an die GB*6/14/15!

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Gespräch mit Karin Simonitsch, Inhaberin der Marien Apotheke

Marien Apotheke von außenAls langjährige Bewohnerin des 6. Bezirks und Inhaberin der Marien Apotheke „kennt sie alle“. Gemeint sind ihre NachbarInnen, mit denen Karin Simonitsch sich unter anderem gerne auf der Straße bei einem Gespräch austauscht und sich auch mit ihnen gemeinsam über politische Entscheidungen ärgert.

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Gespräch mit Ferdinand Urbach (TAG), Markus Handl (Hafenjunge) und Isamu Hohenegger (Finkh)

Menschen sitzen beim Esterhazy-Gassenfest im FreienDas beliebte Esterházy-Gassenfest, das am 12. Juni 2015 bereits zum fünften Mal stattfindet, wird vom Theater TAG, dem Restaurant Finkh und der Agentur/Kneipe Hafenjunge organisiert. Im Gespräch mit Ferdinand Urbach (TAG), Markus Handl (Hafenjunge) und Isamu Hohenegger (Finkh) wurde über Nachbarschaft, Projektideen und damit verbundenen organisatorischen Aufwand geplaudert.

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Gespräch mit Schwester Maria Michaela, Orden der Barmherzigen Schwestern Wien

Logo der Barmherzigen SchwesternFür Schwester Maria Michaela vom Orden der Barmherzigen Schwestern Wien sind die „lieben und engagierten“ Leute, die um sie herum wohnen, ihre Nachbarschaft.

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Gespräch mit Jutta Rentmeister, Nachbarschaftszentrum Gumpendorf

Nachbarschaftszentrum Gumpendorf von außenJutta Rentmeister vom Nachbarschaftszentrum empfindet das Grätzel um ihr Zentrum ihre Nachbarschaft als interessiert und offen und kennt etwa 30 Nachbarinnen und Nachbarn des Zentrums persönlich.

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Do it yourself! – Aktiv und kreativ im Grätzel

Mehrere DIY-StadtanleitungenDie Broschüre “DIY – Stadtanleitung” der GB*6/14/15 ist eine Sammlung verschiedenster Ideen, Anregungen und Anleitungen zum Mitgestalten. Sie informiert über die wichtigsten Kontakte und bietet auf 90 Seiten praktische und theoretische Tipps für jene, die ihr Grätzel verschönern, verändern und beleben wollen.

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Willkommen Nachbar!

Zwei Mieterinnen begrüßen eine neuzugezogene MieterinChristine Asprian und Hermine Bestenlehner setzen sich seit Anfang 2011 im Rahmen von Willkommen Nachbar! für mehr Kommunikation im Leuthnerhof ein. Als häufige Besucherinnen der wohnpartner erfuhren sie schon früh von dem Projekt.

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